Turner Henji Mboyo verletzt

Der Unterländer Kunstturner Henji Mboyo fehlt an der EM: Er hat sich an der Schulter verletzt. «Die Übergangssehne zum Bizeps ist angerissen. Es passierte bei einem Wettkampf in Stuttgart, an den Ringen», erzählt der 20-jährige Glattbrugger dem «Klotener Anzeiger». «Ich spürte ein Zwicken im rechten Bizeps.»
Es ist nicht das erste Mal, dass ihm dieser Unterarm-Beuger Sorgen bereitet. Schon vor zwei Jahren wurde er dort operiert. Er muss deshalb auf die Einzel-Europameisterschaft im polnischen Stettin verzichten, für die er zwar die Limite erreicht und den zweiten Qualifikationswettkampf sogar gewonnen, aber den Schwierigkeitsgrad etwas tiefer angesetzt hatte als seine – zahlreiche – Konkurrenz.
Die WM im Oktober dieses Jahres wird er wegen dieser Verletzung sicher verpassen und wegen der so fehlenden Qualifikation vielleicht sogar die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. «Zum Glück muss ich diesmal nicht operieren. Mein Ziel ist nun, die Sehne zu kurieren», so Mboyo tapfer. «Ich habe den Vorteil, noch ziemlich jung zu sein.» (rs.)

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