Auch mit einer besseren Chancenauswertung hätte Kloten das Play-In verpasst. Das zeigt eine statistische Auswertung. Die Flughafenstädter hätten selbst bei höherer Effizienz die Top Ten nicht erreicht. Die «National League Ice Data» ermittelte für Kloten den 11. Rang. Zwar hätte Kloten gemäss dieser Analyse 10,8 Punkte mehr holen müssen, doch dies hätte nicht gereicht, da auch die Konkurrenz nach dieser Berechnung auf teilweise höhere Punktetotale gekommen wäre.
Gemäss dieser Berechnung hätte Kloten die Qualifikation als Elfter beendet – unmittelbar hinter dem tatsächlichen Vorletzten Ambri-Piotta. Die Leventiner hätten gemäss Expected-Goal-Statistik 15,2 Punkte mehr holen müssen und wären so auf 74,2 Punkte gekommen (Kloten: 73,8).
Die Rapperswil-Jona Lakers und Zug, die die Qualifikation auf den Rängen 7 und 8 abschlossen, wären gemäss dieser Auswertung lediglich auf den Plätzen 12 und 13 gelandet. Am ineffizientesten im Abschluss agierte der SC Bern, der nach dieser Berechnung Qualifikationszweiter hinter Fribourg-Gottéron hätte werden müssen.
Qualifikationssieger Davos überperformte bei der Treffsicherheit geradezu spektakulär und holte 33,9 Punkte mehr, als aufgrund seiner Torchancen-Qualität zu erwarten gewesen wäre. Die Bündner wären laut dieser Analyse nur Sechste geworden und hätten damit nur knapp den letzten Playoff-Direktplatz erreicht. Richard Stoffel
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