Swiss weiter im Steigflug: 2018 bestes Jahresergebnis erzielt

Im Geschäftsjahr 2018 steigerte Swiss ihren operativen Gewinn um 16 Prozent auf CHF 636 Mio. (2017: CHF 548 Mio.1)) und weist damit das beste Geschäftsergebnis ihrer Firmengeschichte aus. Dazu beigetragen hätten die Investitionen in die effiziente Flotte und ins Premiumangebot, die starke Konjunktur, erfolgreiche Treibstoffsicherungsgeschäfte sowie diverse Einmaleffekte, wie das Unternehmen mitteilt. Infolge von zusätzlichen Kapazitäten und einer höheren Auslastung stieg der Umsatz gegenüber Vorjahr um 7 Prozent und erreichte CHF 5.30 Mrd. (2017: CHF 4.95 Mrd.). SWISS hat umfassende Massnahmen eingeleitet, um die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs unter den schwierigen Rahmenbedingungen in Europa zu erhöhen. Im Bereich Klimaschutz führt die Airline der Schweiz ihr Effizienzprogramm konsequent fort und fordert im internationalen Luftverkehr globale Massnahmen.
 
Swiss International Air Lines (Swiss) konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2018 um 7 Prozent von CHF 4.95 Mrd. auf CHF 5.30 Mrd. steigern. Dazu beigetragen hat eine starke Verkaufsleistung: Die zusätzlichen Kapazitäten, die sich aus dem Einsatz grösserer Flugzeuge ergeben haben, konnten im Passagiergeschäft erfolgreich abgesetzt werden. Insgesamt konnte die Auslastung sogar gesteigert werden. Die Swiss beförderte 2018 knapp 18 Millionen Fluggäste und stellte damit einen neuen Passagier- und Umsatzrekord auf. Das Rekordergebnis ist auch auf die modernen und effizienten Flugzeuge zurückzuführen: Im Jahr 2018 hat die Swiss zwei weitere Boeing 777-300ER sowie 13 zusätzliche C Series Flugzeuge eingeflottet. Weitere positive Effekte resultierten aus den Investitionen ins Premiumangebot wie zum Beispiel Lounges, der starken Konjunktur, erfolgreichen Treibstoffsicherungsgeschäften sowie diversen Einmaleffekten. Somit gelang es der Swiss, im abgelaufenen Geschäftsjahr auch ihren operativen Gewinn deutlich zu steigern. Er stieg um 16 Prozent auf CHF 636 Mio. (2017: CHF 548 Mio.1)).

Damit verzeichnet die Swiss das beste Geschäftsergebnis seit ihrer Firmengründung im Jahr 2002. Zu diesem Ergebnis haben sämtliche Bereiche, so etwa das Frachtgeschäft und der Standort Genf, wesentlich beigetragen. Swiss CEO Thomas Klühr sagt: «Ich bin sehr stolz auf das gesamte Swiss-Team und freue mich, dass wir das beste Ergebnis unserer Firmengeschichte und zum vierten Mal in Folge eine EBIT-Marge von über 8 Prozent erzielt haben».

Michael Niggemann, Chief Financial Officer von Swiss, ergänzt: «Unsere Milliardeninvestitionen zeigen Wirkung. Dass wir nachhaltig investitionsfähig sind und dank unserer Ertragsstärke am Wachstum partizipieren können, verdanken wir auch unserer grossen Kostendisziplin und -effizienz».

Im vierten Quartal 2018 nahm der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 3 Prozent zu und erreichte CHF 1.28 Mrd. (2017: CHF 1.24 Mrd.). Das operative Ergebnis ging im Vergleich zum 4. Quartal 2017 um 20 Prozent von CHF 109.21 Mio.1) auf CHF 87.28 Mio.1) zurück. Dies ist insbesondere auf erhöhte Treibstoffkosten zurückzuführen.

Treibstoffeffizientere Flotte

Die Swiss wird auch 2019 von ihrer modernen und treibstoffeffizienten Flugzeugflotte profitieren. Mit dem Abschluss der Einflottung aller 30 C Series im Sommer 2019 wird dieser Effekt noch verstärkt. Im Gegenzug erwartet die Swiss aufgrund von Vorbereitungsarbeiten für die Einflottung ihrer zwei zusätzlichen Boeing 777-300ER und die Airbus A320neo sowie rückläufigen Gewinnen aus Treibstoffsicherungsgeschäften erhöhte Kosten. Gleichwohl strebt die Swiss für 2019 eine Adjusted-EBIT-Marge im zweistelligen Bereich an.

Stabilisierung des Flugbetriebs hat höchste Priorität

Damit sich die Situation aus dem Sommer 2018 mit vielen Verspätungen und Flugannullationen infolge der strukturellen Kapazitätsprobleme in Europa nicht wiederholt, hat die Swiss das Programm «Precise» entwickelt. Es beinhaltet umfassende Massnahmen und Investitionsvorhaben, um die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs zu erhöhen und die negativen Folgen für die Fluggäste zu minimieren. Darunter fallen beispielsweise zusätzliche personelle Ressourcen, mehr Reserveflugzeuge sowie die Verlängerung der Bodenzeiten an den Aussenstationen. «Tatsache ist, dass der Luftraum und die Flughäfen in Europa am Limit sind und mit dem weiterhin steigenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen nicht mithalten können. Diese strukturellen Probleme lassen sich durch unsere Initiativen alleine nicht lösen, dafür braucht es auch das Handeln der Politik», so Klühr.


Klimaschutz in der internationalen Luftfahrt verlangt globale Ansätze

Zur aktuellen Klimadebatte und einer möglichen CO2-Abgabe auf Flugtickets äussert sich Klühr wie folgt: «Um Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen und die Standortattraktivität der Schweiz zu erhalten, ist in der internationalen Luftfahrt einzig ein global koordinierter Ansatz zielführend. Nationale und europäische Steuern gefährden aufgrund von Wettbewerbsnachteilen vor allem die Wertschöpfung und Arbeitsplätze im eigenen Land.»

Aus diesem Grund unterstützt die Swiss das globale Klimaschutzinstrument CORSIA der UN-Organisation ICAO, mit welchem die Luftfahrtbranche ab 2020 CO2-neutrales Wachstum anstrebt und zwischen 2021 und 2035 über 2.6 Milliarden Tonnen CO2 kompensiert. Durch die globale Einführung des Systems kommt es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen. Zusätzlich arbeitet die Swiss kontinuierlich an der Verbesserung der Treibstoffeffizienz sowie an optimierten Verfahren in der Luft und am Boden und investiert über CHF 8 Milliarden in eine effizientere Flotte. Durch diese Investitionen in modernste Flugzeuge und kontinuierliche Verbesserungen im Betrieb hat SWISS die CO2-Emissionen in den letzten 15 Jahren um fast 30 Prozent auf 3.11 Liter pro 100 Passagierkilometer gesenkt. (pd.)

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