Rund 20 Hauswände und mindestens ein Auto haben Ultras des EHC Kloten nach dem Spiel gegen Davos versprayt. Ihre Forderung: Kloten-CEO Anjo Urner und Sicherheitschef Fabian Frauenfelder sollen gehen.
Es war ungewöhnlich: Da gewinnen die Unterländer in einem herzhaften und überzeugenden Spiel gegen Davos mit 4:1, aber dennoch ziehen rund 50 Kloten-Ultras durch die Stadt und versprayen zahlreiche Hauswände und mindestens ein Firmenfahrzeug. Auf Anfrage bestätigt die Kantonspolizei die Sachbeschädigungen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Überall steht mehr oder weniger die gleiche Forderung: EHC-Kloten-CEO Anjo Urner und Sicherheitschef Fabian Frauenfelder sollen gehen. Hintergrund der Sprayereien ist dem Vernehmen nach der Konflikt zwischen der Klubführung und den Fans der Stehplätze. Während die Fans nach Sachbeschädigungen Kollektivstrafen durch den Klub ablehnen, sind sie andererseits nicht bereit, die Namen der Täter zu nennen, denn der Klub will konsequent gegen Übergriffe vorgehen. Verwaltungsratspräsident Jan Schibli betont: «Gewalt, Vandalismus und persönliche Angriffe widersprechen den Werten des EHC Kloten in jeder Form. Wir sind ein Klub für alle, jeder Mensch soll sich bei uns sicher fühlen und keine Angst haben müssen.»








