Gnadenfrist für den weltgrössten Puck

Nun ist es definitiv: Der übergrosse Puck des EHC Kloten muss im Herbst kommenden Jahres abgebaut werden.

Drei Jahre. So lange hatte der Kanton die Gestaltung des Kreisels beim Postplatz mit einem fünf Meter Durchmesser grossen Puck toleriert. Die befristete Bewilligung war am 18. September letzten Jahres aber abgelaufen. In Gesprächen zwischen der Stadt und dem Kanton ist der bestehenden Kreiselgestaltung inzwischen eine weitere Ausnahmebewilligung erteilt worden. Nach zwei Jahren aber, also Ende September 2019, muss das aus 7700 einzelnen Original-Pucks bestehende Monument definitiv verschwunden sein, wie Isabell Rüegg, Sprecherin bei der kantonalen Baudirektion, ausführt. Sie betont zudem: «Der Rückbau des Gestaltungselements oder eine allfällige Projektierung eines neuen Kreiselschmucks, der dann wiederum vom Kanton bewilligt werden muss, ist Sache der Stadt Kloten.» Der drei Tonnen schwere Puck war 2015 zum 80-Jahr-Jubiläum der Kloten Flyers vom bekannten Kreiselkünstler Gerhard Müller geschaffen worden. Die einzelnen Pucks für das Monument konnten die Fans anlässlich eines Jubiläumsfestes mit ihrem Namen und einer persönlichen Widmung erwerben. Der Puck besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil wurde auf das Fundament geschraubt. Die andere Hälfte hob man mit einem Kran auf die erste Hälfte und verschraubte ihn ebenfalls.
Teil des Jubiläums waren auch die 16 Eishockey-Statuen, die verschiedenenorts in Kloten zu sehen sind. Künstler, Gewerbetreibende oder Schulklassen konnten die glasfaserverstärkten Statuen damals individuell gestalten. (dj.)

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