Am nationalen Trauertag beteiligten sich am Freitag auch die Klotener Blaulichtorganisationen. Um 14 Uhr hatten sich zahlreiche Klotener Feuerwehrleute, Klotener Stadtpolizisten und die in Kloten stationierten Rettungssanitäter des Rettungsdienstes Bülach entlang der Schaffhauserstrasse postiert, um der 40 Opfer zu gedenken, die bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana ums Leben gekommen sind. Feuerwehr-Stabsoffizier Martin Schwarz, der den Gedenkanlass organisiert hatte, war überwältigt, wie viele Rettungskräfte sich beteiligt hatten. «Jeder kam freiwillig», betont Schwarz, der erläutert, dass man sich im Kommando sehr wohl Gedanken darüber mache, was ein solches Ereignis für die Klotener Rettungskräfte bedeuten würde. «Ich hoffe, wir müssen so etwas nie erleben.»
Unter den Feuerwehrleuten befand sich auch Stadträtin und Sicherheitsvorsteherin Gaby Kuratli, die sich mit den verschiedenen Blaulichtorganisationen solidarisierte. Zum Abschluss der Schweigeminute gab es reichlich Applaus von den zahlreichen Zuschauern.
In Kloten beteiligte sich auch der Flughafen an der Gedenkminute. Kurz vor
14 Uhr wurden die Passagiere über Lautsprecher darauf aufmerksam gemacht. Zudem wurden die meisten Werbescreens durch ein Symbolbild der Trauer ausgetauscht, ebenso verstummte in den Terminals die ?Hintergrundmusik. In Absprache mit Skyguide starteten während der Schweigeminute auch keine Flugzeuge. (dj.)








