Coronavirus: Bei Bussen bleibt vorderste Tür geschlossen

Die öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Zürich wappnen sich gegen den Coronavirus. Wie es in einer Mitteilung heisst, bleibt die vorderste Tür bei Bussen geschlossen und es wird ein Mindestabstand zum Fahrpersonal eingerichtet. «Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung oder Personen, die aus anderen Gründen nicht erkennen können, dass die vorderste Tür geschlossen bleibt, werden durch das Fahrpersonal informiert», heisst es in der Mitteilung weiter. In den Trams der Stadt Zürich und in der Glattalbahn bleiben die Fenster zum Tram-Cockpit neu geschlossen.

Ausserdem werden keine Tickets mehr durch das Fahrpersonal verkauft. Die Fahrgäste sind gebeten, ihre Tickets auf anderen Kanälen zu erwerben, beispielsweise am Ticketautomaten oder über die digitalen Kanäle (Webshop, Apps). «Ist kein Ticketautomat vorhanden, können Tickets ausnahmsweise auch an der nächstmöglichen Haltestelle gelöst werden», so die Verkehrsunternehmen.

Gleichzeitig wollen die Verkehrsbetriebe die Desinfektion und Reinigung der Fahrzeuge intensivieren. Die Massnahmen betreffen im Kanton Zürich die Angebote von Postauto, SBB, Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn, Stadtbus Winterthur, Verkehrsbetriebe Glattal, Verkehrsbetriebe Zürich, Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland sowie Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Die Massnahmen werden ab morgen Mittwoch schrittweise umgesetzt. (red. / Foto: mai.)

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