«Circle»: Unia will vor Gericht

Mit einer dringlichen Interpellation stellten AL, SP, CSP und EDU im Kantonsrat den Sonntagsverkauf im «Circle» in Frage. Sie sehen das Milliardenprojekt nicht als Teil des Flughafens, ganz im Gegensatz zu bürgerlichen Politikern und Regierungsrätin Carmen Walker Späh.
Unia verlangt Verfügung
Mehrere Kantonsräte diskutierten bei der Kantonsratsdebatte am vergangenen Montag pro und kontra Sonntagsverkauf, etwa: Schutz der Arbeitnehmer mit ohnehin tiefen Löhnen gegen Arbeitsplätze an sich. Beschliessen konnte der Kantonsrat allerdings nichts. Er nahm lediglich die Antwort von Walker Späh zur Kenntnis. Es ist jedoch absehbar, dass die Sonntagsöffnungszeiten im «Circle» ein Fall für die Gerichte werden. Wie Lorenz Keller, Co-Geschäftsleiter der Unia, auf Anfrage bestätigte, hat die Gewerkschaft vom Amt für Wirtschaft und Arbeit eine sogenannte anfechtbare Verfügung verlangt. Damit kann der Rechtsweg beschritten werden.
Man wolle, dass etwas klarer hingeschaut und die Sache geklärt wird. «Wenn der ‹Circle› als Teil des Flughafens angesehen wird, könnten auch Geschäfte an der Bahnhofstrasse in Zürich als Teil des HB angeschaut werden», hielt Keller fest. (pm.)

 

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