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Ernst Spross sen. erwirbt eine Einmann-Buchdruckerei in Davos Platz, die er gemeinsam mit seiner späteren Gemahlin und gelegentlichen Aushilfen betreibt. |
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Die Vorkriegs- und Kriegsjahre gehen nicht spurlos an der kleinen Druckerei vorüber. Die Familie wächst von zwei auf sieben Mitglieder an, und Mutter Spross muss den Vater während des 2. Weltkriegs oft wegen Militärdienstabwesenheit im Geschäft vertreten. |
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Die Firma sieht sich nach besseren Verdienstmöglichkeiten um, bis sie sich nach verschiedenen Unterländer Ortschaften für Kloten mit dem vorgesehenen Bau des Flughafens entscheidet. |
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Die erste automatische Druckmaschine wird angeschafft. Der ältere Sohn Ernst jun. tritt in den Betrieb ein. Zustimmung des Gemeinderates für Herausgabe eines Gemeinde-Mitteilungsblattes (Initiant Karl Ganz, Sekundarlehrer). Druckauftrag an Buchdruckerei Ernst Spross in Kloten. Erste Probenummer des amtlichen Informationsträgers “Amtliche Mitteilungen”, A5-Format. Kloten zählt 3000 Einwohner. |
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Nach dreimonatiger Versuchsperiode definitive monatliche Herausgabe beschlossen. |
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Gemeinderatsbeschluss: neuer Titel “Mitteilungsblatt der Gemeinde Kloten”. Verlag und Schriftleitung werden Ernst Spross sen. auf eigene Rechnung übertragen, ein Inserateteil eingebaut und erstmals eine Abonnementsgebühr (2.50 Franken pro Jahr) erhoben. Redaktionskommission wird eingesetzt. Kloten zählt 4729 Einwohner. |
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Der Gemeinderat beschliesst die zweimal monatliche Herausgabe des Mitteilungsblatts. |
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Die Spross+Co. wird eine AG mit den Teilhabern Ernst Spross sen. und den Söhnen Ernst und Alfred. |
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Gemeinderatsbeschluss: regelmässige wöchentliche Herausgabe unter strikter Beibehaltung des bisherigen Charakters als politisch vollständig neutrales Kommunikationsmittel für die lokalen Bedürfnisse der Gemeinde. Neu neben dem “Zürichbieter” amtliches Publikationsorgan der Gemeinde. |
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Übergabe der Firma von Vater Spross an die beiden Söhne Ernst und Alfred. |
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Kloten zählt bereits 13’765 Einwohner. |
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Das Mitteilungsblatt mutiert zum «Anzeiger der Stadt Kloten» und erscheint im Zeitungsformat. Kauf einer Zeitungsdruckmaschine im Format 70x100cm. Kloten zählt 16’344 Einwohner. Parlamentarier fordern a) absolut neutrale Berichterstattung über die Tätigkeit von Behörden und Verwaltung, b) die unzensurierte Publikation von Beiträgen über die Aktivität der politischen Ortsparteien und c) Zulassung von Inseraten der politischen Ortsparteien.
Grosser Gemeinderat beschliesst, den von der Buchdruckerei Spross & Co. auf eigene Rechnung und Verantwortung ab 1. Januar 1972 neu herauszugebenden “Anzeiger der Stadt Koten” neben dem “Zürichbieter” als obligatorisches Publikationsorgan zu bezeichnen. Vertrag über die eigenverantwortliche Herausgabe des neuen Wochenblattes. Gleichzeitig wird die behördliche Redaktionskommission für das Mitteilungsblatt per Ende 1971 ihrer Funktion enthoben und endgültig aufgelöst. |
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Erscheinung erster Nummer des neuen “Anzeigers der Stadt Kloten” unter der vollen und ausschliesslichen Verantwortung der für Redaktion und Verlag besorgten Buchdruckerei Spross & Co. Der «Anzeiger der Stadt Kloten» wird auf einer neuen Fotosatzmaschine Compugraphic gesetzt und im Offsetverfahren gedruckt. |
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Nach etlichen Diskussionen wird durch die beiden Druckereien Maag AG Glattbrugg und Spross AG Kloten eine 24-Seiten-Zeitungs-Rollenrotationsmaschine angeschafft. Darauf werden durch die beiden Inhaber Ernst Spross und Walter Maag gemeinsam jeweils am Donnerstag die beiden Stadtanzeiger gedruckt. Später wird noch ein 4-Farbenwerk zugekauft und verschiedene andere Drucksachen darauf produziert. |
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Alfred Spross tritt aus der Firma aus und macht sich mit einem Zeichen- und Einrahmungsatelier selbstständig. |
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Gründung der SD Satz & Druck AG als Tochtergesellschaft der Verlag Spross AG. |
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Nach abgeschlossener Lehre als Drucker, Erfahrungen in anderen Druckereien und verschiedenen Weiterbildungsschulen tritt Sohn Peter als Sachbearbeiter in die Firma ein. |
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Peter Spross übernimmt die Geschäftsführung der Spross Satz & Druck AG. |
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Mit dem Ausbau des Dachstocks, wo sich heute der Verlag befindet, werden die Räumlichkeiten von Zeitung und Druckerei getrennt. Nach einer Verlagsausbildung und Managementschulung übernimmt Tochter Kathrin Spross die Verlagsleitung des Zeitungsverlags. |
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Komplett neues Layout des «Anzeigers der Stadt Kloten». Im 63. Altersjahr findet Ernst Spross, dass die Zeit reif sei, die Führung der beiden Betriebe ganz der dritten Generation zu überlassen. |
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Tochter Marie-Anne Spross beginnt als Grafikerin und Desktopperin in der Kreativabteilung. |
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Nachdem in den vergangenen Jahren kontinuierlich alle alten Maschinen durch Maschinen mit der neusten Technologie ersetzt wurden, konnte als momentan letzte grosse Anschaffung im Herbst eine Digital-Offsetdruckmaschine in Betrieb genommen werden. |
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Die Druckerei bekommt einen neuen Namen und heisst künftig «Spross Print Media AG». Da die Druckerei in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ist, das ehemalige Wohnhaus mit vielen kleinen Zimmern und Gängen jedoch nicht mithalten konnte, wurde ein Teil des Gebäudes zu grosszügigen Räumen umgebaut. Somit konnten die internen Abläufe massiv verbessert werden. |
2006 |
Die Tochtergesellschaft bzw. Druckerei «Spross Print Media AG» wird an die «ea Druck + Verlag AG» in Einsiedeln verkauft. Der Firmensitz bleibt an der Gerbegasse 2 bestehen.
Am 12. Mai 2011 erscheint der «Anzeiger der Stadt Kloten» nach einem Relaunch in neuem Erscheinungsbild, neuem Redaktionskonzept und mit neuem Titel: «Klotener Anzeiger».

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