Sturmtief Burglind hält Feuerwehren im Kanton auf Trab

Über 600 Feuerwehreinsätze hat die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung (SRZ) von 6.30 bis 16 Uhr im Kanton Zürich disponiert. In der Stadt Zürich leisteten die Berufs- und Milizfeuerwehr im gleichen Zeitraum rund 50 Einsätze. Wegen des angekündigten Sturmtiefs Burglind hat SRZ die Einsatzleitzentrale bereits im Vorfeld personell aufgestockt. «Über verletzte Personen ist glücklicherweise nichts bekannt», schreibt SRZ in einer Mitteilung.

Ab 10 Uhr gingen über die Notrufnummer 118 (Feuerwehr) bei der Einsatzleitzentrale von SRZ zahlreiche Meldungen wegen verursachter Schäden des Sturmtiefs Burglind ein. Dieses fegte gemäss MeteoSchweiz mit Windspitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h (Wädenswil) über den Kanton Zürich hinweg. Dabei wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und Hausdächer abgedeckt. Die Feuerwehren standen pausenlos im Einsatz. Sie befreiten Strassen von umgestürzten Bäumen und sicherten Sachgüter. In der Stadt Zürich leistete die Berufs- und Milizfeuerwehr rund 50 Einsätze. Wegen des starken Unwetters mussten diverse Zufahrten (u.a. Hirzel, Sihltalstrasse, Albis, Uetliberg, Bernerstrasse Nord) gesperrt werden.

Nebst dem Sturmtief galt es für SRZ auch das normale Tagesgeschäft bzw. die neben dem Sturm anfallenden Einsätze zu bewältigen. Die Einsatzleitzentrale, die nebst der Notrufnummer 118 (Feuerwehr) auch die Notrufnummer 144 (Sanität) für die vier Kantone (ZH, SH, SZ, ZG) entgegennimmt, disponierte im genannten Zeitraum rund 150 Rettungsdienst-Einsätze. Im Weiteren gingen Alarme wegen Brandmeldeanlagen sowie ein Notruf wegen eines Hausbrandes ein, welche von der Berufsfeuerwehr von SRZ bewältigt wurden. Über verletzte Personen ist glücklicherweise nichts bekannt. (pd. / Symbolfoto: mai.)

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