SBB will Südtrakt des Hauptbahnhofs sanieren

Im Hauptbahnhof Zürich ist nach knapp 150 Jahren eine Generalsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes notwendig. Wie die SBB mitteilen, werde vVoraussichtlich im zweiten Quartal 2018 mit den Instandsetzungsarbeiten des Südtrakts begonnen. Kürzlich erfolgte die Baueingabe beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Bereits ab Anfang April sollen die Arbeitstechniken an der innenliegenden Fassade erprobt werden.

Der 1871 durch den Architekten Jakob Friedrich Wanner errichtete Bau aus Sandstein ist mit seinen überhohen Räumen und Wandelgängen ein architektonisches Schmuckstück und Dreh- und Angelpunkt zwischen dem Hauptbahnhof Zürich und der Bahnhofsstrasse. «Damit die Bausubstanz unter der Berücksichtigung heutiger Normen und Gesetze erhalten werden kann, ist nach bald 150 Jahren eine Generalsanierung nötig», schreiben die SBB.

Sanierung in zwei Etappen
Damit der Südtrakt wieder in altem Glanz erstrahlt, werden die Gebäudehülle sowie alle technischen Anlagen erneuert und die Innenräume nach Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege saniert. Hier werde die historische Bausubstanz aufgefrischt und wo nötig wiederhergestellt. Die Sanierung erfolge in zwei Bauetappen; die erste startet voraussichtlich Mitte 2018, die zweite Mitte 2020. Die Generalsanierung wird nach aktuellem Planungsstand im Sommer 2023 abgeschlossen.

Um die erforderlichen Arbeitstechniken an der Sandsteinfassade zu erproben, wird bereits ab Anfang April an der inneren Nordwand der Wannerhalle eine so genannte Musterachse ausgeführt. Diese gibt Aufschluss über die zu erwartenden Immissionen und das konkrete Vorgehen bei der Sanierung der Innenfassaden. (pd./pw. / Foto: ajm.)

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